Luetschental
   
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Burg / Hintisberg
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Klettern auf Hintisberg

     
Burg   Obschon die kletterbaren Felsen eigentlich an der Burg liegen, hat sich der Name der Alp "Hintisberg" für das Klettergebiet durchgesetzt. Lange wurden diese Felsen von Kletterhänden nicht berührt.
     
Erst 1987 eröffneten Martin Eggler und Felix Maurhofer die erste Route in der gelblichen Kalkmauer. Innert acht Jahren wurde dann die ganze Wand vollständig mit Routen durchzogen. Nur eine Route durchkreuzt eine andere und so wurde bis heute das totale Chaos, wie es z.T. in anderen Gebieten herrscht, vermieden
     
Burg   Nach den Entdeckern richteten vor allem die Gebrüder Heinz und Ueli Bühler, Claude und Yves Remy, sowie Hannes Stähli und Werner Burgener weitere Wandteile ein. Nachdem nur noch leicht begrünte Wandpassagen nicht eingerichtet waren, eröffneten Rosmarie und Christian Bleuer in diesem Gelände die letzten Routenmöglichkeiten.
     
Diese "Grünflächen" konnten meist elegant umgangen werden oder wirkten sich überhaupt nicht störend aus! Das Klettergebiet steht auf dem Boden der Gemeinde Lütschental, auf der Alp Hintisberg. Auf dem Gipfel der Burg befindet sich ein Vermessungspunkt mit der Höhe von 2241m. Die Einstiege befinden sich auf einer Höhe von rund 2060 m.
     
Burg   In der Mitte des Massivs befindet sich eine Höhle, das sogenannte Burgloch. Bevor das Gebiet von Kletterern aufgesucht wurde, war besonders diese Höhle der Anziehungspunkt für einige Höhlenforscher! Noch heute sind vermutlich noch nicht alle Nebengange erforscht.
     
In den Felsen daheim sind, nebst anderen Vogelarten, auch eine Dohlenkolonie. Während den Monaten Mai bis Juni dürfen die Routen unmittelbar neben dem Burgloch nicht begangen werden, weil dann die Dohlen ihre Jungen aufziehen und besonders empfindlich auf Störungen reagieren.
     

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